© evlka

Predigten zum Nachhören

Lebe ich als Christ?

Okuli – Augen: Thema des Sonntages – sehen und gesehen werden, doch nicht allein dies – heute geht es zugleich um unser Tun und Reden. Im Wochenspruch heißt es Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lk 9,62 Wie lebe ich als Christ – bin ich geschickt für das Reich Gottes? Worauf richte ich meinen Blick? Der Predigttext findet sich im Epheserbrief 5, 1-9. Ihre Pastorin Lenski


Schau mich an! Joh 3,14–21

Die Nachrichten dieser Tage stimmen pessimistisch. Und auch in meinem Leben könnte es besser laufen. Meine Sehnsucht: Wahrgenommen werden. Und: Vom Dunkel ins Licht. Inmitten der Erfahrungen von Leid und Schuld erinnert das Evangelium des Sonntags Reminiszere an die Liebe Gottes, der nicht will, dass die Menschen verloren gehen. Wenn die Not groß ist, dann hilft es, sich selbst – und Gott – daran zu erinnern: „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit. Schau mich an!“ Martin Tanger, Lektor Kirchengemeinde Brinkum


Martha, Maria und die Prioritäten. Lukas 10, 38-42

Manchmal renne ich meinen Aufgaben hinterher wie Martha, manchmal bin ich tiefenentspannt wie Maria. Und von beiden Frauen kann ich lernen: Mir keinen Stress zu machen, Prioritäten immer neu zu prüfen und mir Zeit für mich und für Gott zu nehmen, auch wenn der Alltag noch so stressig ist. Viel Freude beim Hören der Predigt zu Lukas 10,38-42.


Gott auf der Anklagebank Micha 6,1-8

Eben noch war alles gut. Gott sah den Blättern nach, wie sie mit dem Wind flogen, tanzte lachend mit den Kindern und hielt die alte Frau bergend in seinen Armen. Doch dann findet er sich auf der Anklagebank wieder. Er, der Heilige. Er wünscht sich doch nur eins: dass die Menschen sein Wort halten, dass sie die Güte lieben und mit ihm mitgehen. Doch, wer geht wirklich mit ihm mit?


Salz sein und Frieden wagen

Wer hat nicht schon einmal von ihm gehört oder hat ihn vielleicht selbst gleich neben seinem Gartenzaun. Den berühmten Nachbarn. Er lauert hinter der Fensterscheibe und wusch, nichtsahnend, kaum ist man aus der Tür getreten, hört man schon seine Stimme. Meistens will der besagte Nachbar nichts Gutes und man braucht ne Menge Geduld. Friedrich Schiller hat einmal gesagt: «Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.» Wie recht er hatte. Einen Streit beilegen, den richtigen Weg finden zu Frieden und Versöhnung – wie kann uns das gelingen? Das ist heute Thema. Einen ersten Hinweis gibt uns Paulus im Wochenspruch. (Röm. 12,21): Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. Für die Predigt brauchst Du Salz. Den Predigtext findest Du bei Mt. 5,38-48-Viel Freude beim Hören.